1919..1932

Direkt nach Kriegsende fanden sich die aktiven Mitglieder zusammen, um das gemeinsame Musizieren wieder aufzunhemen.
Bei der Generalversammlung am 22.Februar 1919 wurde Karl Heck als Nachfolger für den im Krieg gefallenen August Schwegler zum Vorstand gewählt. Als Dirigent wurde Herr Falkenstein aus Schorndorf engagiert. Trotz der Belastung der Nachkriegszeit, insbesondere der Inflation, ging der regelmäßige Übungsbetrieb weiter, und es konnten zahlreiche neue Musiker und MItgleider gewonnen werden. 1921 zählte der Verein 97 MItglieder und hatte ein beachtliches Barvermögen von exakt 1497,65 Mark.
Das Jahr 1922 bildete für die „Harmonie“ den Auftakt für eine bemerkenswerte musikalische Entwicklung. Unter der Leitung des Dirigenten August Siegle konnte beim Wertungsspiel in Weiler/Rems am 14. Juni 1925 ein „1 A Preis“ in der Unterstufe erreicht werden.
Am 12. Juni 1927 feierte der Verein sein 20-jähriges Jubiläum und war Ausrichter des Gaufestes Remsgau. Beim „Preisspielen“ erreichte die Kapelle inen 1. Preis. „Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Reigen, der von einer Anzahl Festjungfrauen aufgeführt wurde, geschenkt“. Erstmals ernannte man in dieser Zeit verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern.

Im Jahre 1928 verlangten die Mitglieder die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister. Zwei Jahre später wurde die neu gefasste Satzung verabschiedet.

Nach Karl Heck übernahmen 1926 Karl Föll, 1930 Karl Seybold und am 12.01.1932 Karl Stängle die Vorstandschaft.

Mit dem neuen, als sehr kompetent geltenden Dirgenten Göllner erzielte man in der Folge weitere sehr beachtliche musikalische Erfolge.
So konnte man 1930 beim Gaufest des MIttelschwäbischen Musikverbandes in Fellbach einen „2A Preis“ in der Mittelstufe mit den Musikstücken „König Heinrichs Einzug“ und „Gebet aus Lohengrin“ erreichen. Ein Jahr später spielte die Kapelle bereits in der Oberstufe und errang beim Wertungsspiel in Neckarweihingen mit der Ouvertüre zur Oper „Berling, wie es weint und lacht“ wieder einen „1 A Preis“.

Am 29. Mai 1932 feierte der Verein sein 25-jähriges Jubiläum. Im gleichen Jahr erreichte die Kapelle erneut bei einem Wertungsspeil, diesmal in Bad Cannstatt, einen „1A Preis“ in der Oberstufe.